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Tipps fürs Homeoffice von der GAG

Am 15.April 2020 / In Neuigkeiten

GAG services teaser 4
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Einige Grundgedanken zu Homeoffice

- Ruhiger (idealerweise ein separater) Raum
- Tägliche Morgenroutine beibehalten
- Keine parallelen anderen Aktivitäten ausführen (kein «Multitasking»)
- Gezielte Pausen einplanen und durchführen
- Work-Life-Balance beachten (soweit in der aktuellen Situation umsetzbar)
- Ein Kabel zwischen PC und Modem/Router ist verlässlicher als WiFi
- Wenn am Arbeiten, dann als «Verfügbar» im Outlook-Kalender eintragen

Weitere Tipps zu Homeoffice

Auch wenn es verlockend ist im Pyjama zu arbeiten - führen Sie Ihre gewohnte Morgenroutine durch, dann sind Sie psychologisch auf «Arbeiten» eingestellt.

Planen Sie keine anderen Aktivitäten. Geschirrspüler ausräumen, Waschen oder Kochen lenken Sie von der Arbeit ab. Stellen Sie sich Ihre Snacks schon am Morgen bereit, wie wenn Sie sie ins Büro mitnehmen würden.

Machen Sie gezielte Pausen. Unterbrechungen sind wichtig, um effektiv arbeiten zu können. Öffnen Sie die Fenster und vertreten Sie sich die Beine.

Führen Sie Online-Kaffeepausen in Ihrem Team ein. So können Sie sich mit Ihren Kolleginnen und Kollegen auch von zu Hause aus austauschen. Stellen Sie Ihr Mikrofon auf Stumm, wenn Sie in einem Online-Meeting oder Call mit mehreren Personen sind. Falls die Netzwerkverbindung zu schwach ist, schalten Sie Ihre Kamera aus, um Bandbreite zu sparen.

Besprechen Sie mit Ihrem Team Spielregeln für die Zusammenarbeit. Hier einige Beispiele:

• Täglich/Wöchentlich kurze Online Meetings zum Abgleich
• Kalender für alle sichtbar freigeben
• Präsenzstatus (Grün, Rot, Nicht stören) immer aktuell halten

1. Richten Sie ein separates Büro ein

Richten Sie Ihren Arbeitsplatz wenn möglich in einem separaten Zimmer ein. Das hat verschiedene Vorteile: Ein richtiges Büro mit verschliessbarer Tür sorgt für Ruhe und schafft die nötige Arbeitsatmosphäre – ohne Ablenkung von aussen. Ausserdem entsteht durch das Büro der psychologische Effekt, dass Sie nicht einfach in ein anderes Zimmer, sondern tatsächlich «zur Arbeit» gehen. Dadurch können Sie nach Feierabend auch besser abschalten, indem Sie das Büro wieder verlassen und «nach Hause» gehen.

Steht Ihnen kein eigenes Zimmer für Ihren Arbeitsplatz zur Verfügung, können Sie den Arbeitsbereich mit Raumteilern wie Regalen oder Trennwänden abgrenzen. So oder so, richten Sie Ihren Arbeitsplatz nach Ihrem Geschmack ein, damit Sie sich auch wohlfühlen.

2. Wählen Sie den richtigen Tisch

Ihr Arbeitstisch zuhause sollte eine angemessene Grösse für Ihre Arbeitsaufgaben und -gewohnheiten haben. Die SUVA empfiehlt eine Mindesthöhe von 120cm. Idealerweise sollte der Tisch höhenverstellbar sein um mal sitzend oder mal stehend arbeiten zu können. Und mit Kabelkanälen und -bindern reduzieren Sie den Kabelsalat unter dem Tisch auf ein Minimum.

3. Sorgen Sie für genügend Licht

Auch wenn Ihr Homeoffice-Arbeitsplatz möglichst viel natürliches Licht haben sollte: Arbeiten Sie nie mit dem Blick oder dem Rücken zum Fenster. Sonst ist der Kontrast zum Bildschirm zu stark oder zu schwach – was zu Augenbrennen, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen führen kann. Am besten steht das Pult im rechten Winkel zum Fenster. Wenn das Tageslicht nicht mehr ausreicht, sorgen eine Deckenlampe mit weichem Licht und eine Schreibtischlampe dafür, dass Ihr Arbeitsplatz optimal ausgeleuchtet ist.

4. Achten Sie auf einen bequemen Bürostuhl im Homeoffice

Eine bequeme Sitzgelegenheit ist das A und O für effizientes Arbeiten, gerade über längere Zeit. Laut der Suva verfügt ein guter Bürostuhl über einen 5-Stern-Fuss mit Rollen, die an die Härte des Bodenbelags angepasst sind: Bei einem harten Belag wie Parkett sollte der Stuhl weiche Rollen haben, bei Teppich dagegen harte. Der Bürostuhl sollte zudem höhenverstellbar sein. Geneigte Sitzflächen begünstigen eine gute Beckenstellung und eine aufrechte Haltung.

5. Stellen Sie die Bildschirmhöhe richtig ein

Eine leicht nach unten geneigte Kopfhaltung ist für Rücken und Nacken ideal. Achten Sie deshalb darauf, dass sich Ihr Monitor tief genug einstellen lässt. Ein Notebook sollte dagegen mit Halterungen oder Unterlagen in eine etwas erhöhte Position gebracht werden. So haben Sie auch ohne Buckel eine gute Sicht auf den Bildschirm. Das Problem: Die Tastatur Ihres Notebooks wird aus ergonomischer Sicht unbrauchbar. Beschaffen Sie sich also im Idealfall eine externe Tastatur und Maus.

6. Schaffen Sie Stauraum

Damit Sie nicht in einem Berg von Papierstapeln, Ordnern und Akten versinken, brauchen Sie in Ihrem Homeoffice genügend Stauraum. Dank Sideboards, Regalen oder einem Korpus unter dem Tisch können Sie Ihre Dokumente fein säuberlich ablegen – und halten so Ordnung. Auch durch stapelbare Boxen und Trennelemente für Schubladen bleibt Ihr Arbeitsplatz aufgeräumt.

7. Stellen Sie Pflanzen auf, falls Sie Pflanzen mögen

Pflanzen bringen in einer Arbeitsumgebung gleich mehrere Vorteile mit sich: Sie sorgen nicht nur für eine lebendige und freundliche Arbeitsatmosphäre. Da sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen und Schadstoffe aus der Luft filtern, verbessern sie auch das Raumklima. Darüber hinaus sollen Pflanzen die Konzentrationsfähigkeit erhöhen und sich so positiv auf die Arbeitsleistung auswirken. Ebenso gelten Pflanzen als natürlicher Schallschutz – was sich bei Telefongesprächen als besonders nützlich erweist. Und sollten Sie kein separates Büro haben, eignen sich Pflanzen perfekt als Raumteiler für Ihren Arbeitsbereich.

Weitere Tipps

Planung der Arbeit

Planen Sie vorgängig die Arbeiten, die Sie im Homeoffice erledigen möchten. Hierzu eignen sich insbesondere Tätigkeiten, die hohe Konzentration und Kreativität erfordern. Dazu gehören beispielsweise das Vorbereiten eines Referats, die Zusammenstellung einer komplexen Offerte oder das Erstellen einer Verkaufsdokumentation.

Im Homeoffice erledigen Sie vorzugsweise grössere Blöcke, also Aufgaben, die längere Zeit beanspruchen. Denn an diesem Arbeitsort können Sie in Ruhe und ungestört nachdenken. Umgekehrt eigen sich Routineaufgaben wie kurze Telefonate oder die Bearbeitung von E-Mails besser fürs Büro. Bei solchen Tätigkeiten ist es ein Vorteil, wenn Ihre Mitarbeiter präsent sind. Wenn andere um Sie herum konzentriert arbeiten, schweifen Sie weniger ab.

Wenn Sie Routinearbeiten im Homeoffice erledigen, können Ihnen fix eingeplante Zeitblöcke helfen. Legen Sie beispielsweise die Beantwortung von E-Mails auf die Zeit direkt nach dem Mittagessen.

Chatten beschleunigt die Kommunikation

Für kurze Anfragen und den schnellen Austausch ist Chat unübertroffen praktisch und schnell. Wenn Sie mit einem Kunden am Telefon sind, können Sie beispielsweise parallel eine benötigte Information beim Arbeitskollegen per Chat einholen und während des Gesprächs an den Kunden weiterleiten.

Übrigens, Chat ist in Unternehmen alles andere als ein Exot: Gemäss einer Studie des Instituts für Organisation und Personal (IOP) der Universität Bern von 2016 nutzten rund 60 Prozent der befragten Unternehmen Chat mehrmals pro Woche oder täglich.

Teamarbeit organisieren

Homeoffice führt zwangsläufig dazu, dass Sie Ihre Arbeitskollegen weniger häufig treffen. Der informelle Austausch ist aber wichtig für das Wohlbefinden, weshalb auch geübte «Heimwerker» zwischendurch im Büros arbeiten sollten

Wenn Sie häufiger im Homeoffice arbeiten, organisieren Sie virtuelle Treffen. Dazu gehört zum Beispiel ein virtueller «Kaffeeklatsch» zu einer fixen Zeit. Nehmen Sie sich einen Kaffee (oder ein anderes Getränk) und tauschen Sie sich via Online-Konferenz mit Ihren Arbeitskollegen aus.

Die GAG unterstützt Sie bei Homeoffice mit modernsten Telekommunikationsdiensten!